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1997 bis 1999
1999
Hochzeitsmarsch für Dagmar für Orgel
Aus Anlass unserer Hochzeit schrieb ich dieses Hochzeitsintro als Überraschung
für meine Frau Dagmar, die es zum Einzug in die Kirche zum ersten
Mal hören sollte. Dabei verwendete ich Themen, die uns beide in irgendeiner
Form in Berührung brachten (u.a. Themen von Danny Elfman und John
Powell). Ute Veit spielte die Orgel.
Missa in d für Chor, Solo-Alt, Orgel und
Keyboard
Für meinen gemischten Chor in Hohenfeld komponierte ich diese Messe
mit gospel-ähnlichem Einschlag und einigen sehr gefälligen Melodien.
Der Chor führte unter meiner Leitung das Werk im November 99 auf.
Dagmar Ungerer-Brams, Orgel, Dimitris Giouseljannis, Cello, Barbara Werner,
Alt. Eine nochmalige Aufführung erlebte das Werk am 5. November 2000
in der St. Johannes-Kirche in Kitzingen. Vor über 600 Zuschauern
konnte der Hohenfelder Chor mit Unterstützung einiger Gastsänger
aus Mainstockheim das Werk in fantastischer Akkustik zu Gehör bringen.
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1998
Mondnacht – The Last Experience, 3. Fassung
Sommer 1998 (1. Fassung Frühjahr 1997), Studioproduktion mit Keyboards,
Gesang und E-Bass
The Man on the Planet: Dieser erste Part beginnt mit einer Klang- und
Geräuschcollage. Thunderstorm: Erste emotionale Ausbrüche werden
durch Gewitter und dramatische Klavierpassagen ausgedrückt. Shimmering
Silence: Zum ersten Mal im Stück kehrt so etwas wie Ruhe und Frieden
in das emotionale Chaos ein, aber nur für kurze Zeit. Areas: In Areas
kulminiert die Ansammlung emotionaler Katastrophen in eine Klangwelt überirdischen
Ursprungs. Reminiszens: Part 2 wird nocheinmal geringfügig variiert
wiedergegeben. I see the Light: Der Höhepunkt des Stückes und
gleichzeitig genau die Mitte, quasi Dreh- und Angelpunkt des ganzen bildet
Part Six "I see the Light", in welchem musikalisch gesehen nocheinmal
alles aufgeboten wird. Von nun an geht das Stück in eine eher positive
und hoffnungsvolle Richtung. Forever - You and Me: Mein langsamstes Liebeslied!
Begleitet werde ich von leisen Techno-Grooves und Solo-Bass. Cadenz for
Piano: Erholsam: Klavier-Solo nach all den brachialen Klangflächen.
Unendlich: Der Solo-Bass setzt dem ganzen mit einem langsam und meditativ
gestalteten Solo ein "unendliches" Ende.
Samy Sämann - E-Bass, Ich - Gesang und KeyboardsGerhard Ziegler -
Mix und Sounddesign (Wave Sound Studio, Jossa).
Hörbeispiele im CD-Shop
Nebelschleier – The Face of the Riverside
Studioproduktion (Gesang und sämtliche Instrumente:
ich, bestehend aus verschiedenen Werken, die zusammengefasst zunächst
ein Doppel-Album ergaben (später revidierte ich die Zusammenstellung,
kürzte einige Songs und machte ein Einzel-Album daraus). Einige der
auf diesem Album versammelten Stücke konnte ich aus einem reichen
Repertoire bis dato unveröffentlichter Titel schöpfen, den Großteil
aber komponierte ich speziell für das Album. Inspiration für
den Titel des Werkes war der Film Face/Off von John Woo, einer der genialsten
Actionfilme der 90er Jahre! Das melodische Hauptthema des Films (Komponist
John Powell) verwendete ich dann auch im letzten Stück des Doppelalbums
als Hommage an einen der größten Filmmemacher.
Hörbeispiele im CD-Shop
Requiem für Vokalensemble, E-Bass und Keyboard und Zuspielband
Dieses Werk widmete ich – auch weil es als
Inspirationsquelle diente – dem Dufay-Ensemble Nürnberg, welches
das Stück im Februar 2000 in zwei Konzerten in Nürnberg und
Neuendettelsau uraufführte. www.dufay-ensemble.de.
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1997
Choralfantasie "Der Tag ist nicht mehr fern",
2. erweiterte und überarbeitete Fassung, für Cello, Orgel und
Keyboard
Insgesamt dehnte ich die Choralfantasie um zwei weitere, lange und wirkungsvoll
Sätze aus, während ich die alten Sätze überarbeitete.
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Blatt von Tüftler, 2. und überarbeitete,
erweiterte Fassung, nv, Oper in 4 Bildern
Überarbeitet wurde bisher lediglich das Material, welches schon 1993
fertiggestellt wurde, nämlich die Overtüre und die ersten drei
Szenen des ersten Bildes. Die Fertigstellung des Projektes liegt noch
in weiter Ferne. Aber wie der Protagonist der Oper, Tüftler, ein
Maler, der mit seinen Projekten nicht fertig wird, weil er sich um andere
nebensächlichkeiten kümmern muss, so werde offensichtlich auch
ich nicht fertig, da ich mich zu sehr mit (anderen?) Details aufhalte.
Die Hörbeispiele vermitteln einen guten Eindruck vom Endprodukt,
auch wenn ich sämtliche Rollen selbst eingesungen habe und die Instrumente
allesamt aus dem Synthesizer stammen. Die Musik vermittelt ein wenig das,
was auch Tüftlers Problem und Zwiespältigkeit darstellt: er
weiss nicht, was er will, weshalb auch die Musik alles "durchlebt"
und das offensichtliche Chaos von mir zum Programm erhoben wurde: romantischer
Schwulst, kühler Modernismus, abstrakte Klanggebilde, liedhafte Melodien,
klare Strukturen und Formen, aleatorische Teile, bildhafte Programmusik,
aus dem Bauch heraus entwickelte harmonische Wendungen, traditionelle
Kadenzharmonik, die durchbrochen wird von Zwölftonmusik usw.
Dreamsequenz für variables Ensemble (2 Stimmen,
Xylophon, Celesta, Drum-Sequenz, Streichquartett, Klavier, Pauke und ein
synthetischer Orchester-Hit)
Neben einer für mich innovativen Kompositionsstruktur, fällt
v.a. die Instrumentierung auf.
Ungewöhnliche Besetzung für ein ungewöhnliches und harmonisch
wie inhaltlich verzwicktes Werk. Noten erhältlich.
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Die achte Plage, 2. Fassung, Motette für
7st. Chor a capella (1. Fassung 1992)
Erweitert und überarbeitet wurde das Werk v.a. in der zweiten Hälfte,
wenn der Heuschreckenschwarm über Ägypten einfällt.
Aragorns Song für 4 gleiche Männerstimmen
und Keyboard
Ein Kanon, der sich stimmungsvoll, sphärisch und auch etwas befremdlich
nur von gebrochenen Dreiklängen des Keyboards begleitet in eigentümlicher
Weise über 10 Minuten hinzieht und nicht zu enden scheint.
Dieses Werk ging auch – natürlich völlig anders arrangiert
– als Arie des Jesus: Eile nun aber zu meinen Jüngern... in
mein später entstandenes Oster-Oratorium ein.
Leichte Arrangements von bekannten Schlagern:
Kaktus | Irgendwo auf der Welt | Wenn ich vergnügt bin | Ein
goldnes Herz | Hab mein süsses Lieb verloren für
Männerchor
Für mich wars eine Fingerübung, aber die Männerchöre
der örtlichen Gesangvereine freuts! Noten
erhältlich.
Kleiner Mann was nun? für Klavier und Vokalensemble
Komplexes und virtuoses Arrangement des bekannten Schlagers, das die Melodie
durch mehrere Jahrhunderte transportiert. Auftragskomposition der Erlanger
Gesangsgruppe "Melody Melons". Uraufgeführt wurde das Werk
bei mehreren Konzerten der "Melody Melons" im Jahr 98, wobei
erwähnt werden muß, daß eine glänzende Choreografie
durch das Ensemble erheblichen Anteil an der Qualität des Liedes
hatte.
Oh ich glaub´ich hab mich verliebt / Mein kleiner grüner Kaktus
/ Ein neuer Frühling wird in die Heimat kommen für
Vokalensemble und Klavier
Auftragskompositionen der Gruppe "Melody Melons"

