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2007 bis 2008
2008
Allegro furioso für Streichquartett
Traum-Theater, Musical in zwei Akten, nv
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Mein viertes Musical, das ich für meinen Kinder- und Jugendchor Mainstockheim
komponierte und im Herbst 2009 uraufgeführt wird. Aktuelle Infos
rund um den Kinder- und Jugendchor Mainstockheim und um die bisherigen
und aktuellen Musical-Produktionen gibt es auf der Homepage des Kinder-
und Jugendchores Mainstockheim. Noten in Vorbereitung.
Der Fluss des Lebens für gem. Chor, Arrangement
des Carly Simon-Hits
Der Carly Simon-Hit aus den 80ern nocheinmal neu aufgelegt, mit neuem,
deutschen Text von Ferdinand Schneid. Noten
erhältlich.
Keine wie du für Männerchor und Klavier,
Arrangement des Originaltitels von Leith Al-Deen
Noten
erhältlich.
Ich hab ka Lust für Männerchor und Klavier, Arrangement des Originaltitels von Georg Kreisler Noten erhältlich.
Das Gregorianik Experiment
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Studioproduktion für 6 Männerstimmen,
2 Frauenstimmen und Keyboards
Aufnahme, Mischung, Arrangements und Konzept: Uwe Ungerer
Mitwirkende: Christian Schmidt, Chalid Hasan, Tilman Horsinka, Maximilian
Dressler, Julian Otte, Uwe Ungerer, Franziska Rehm, Emilia Schmucker.
Gregorianik auf CD – das Geschäft mit derartigen Tonträgern
läuft besser denn je. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass
auch ich mich diesem Thema annähern wollte. Umgesetzt wurde dieses
außergewöhnliche Projekt, nachdem ich zusammen mit einigen
Schülern der Freien Waldorfschule Würzburg einen gregorianischen
Choral während eines Schulkonzertes vorgeführt hatte. Wir wollten
mehr daraus machen. Ich entwickelte ein Konzept zur Umsetzung unserer
Ideen und schließlich trafen wir uns zwischen März und August
2008 zu mehreren Studiosessions, um einige Choräle aufzunehmen, neu
zu interpretieren und v.a. unsere Ideen zu verwirklichen. Die CD beginnt
mit einem der berühmtesten Lieder des ausgehenden Mittelalters: L´homme
arme. Dieses Lied steht zu Beginn der CD und soll auf die weltliche und
kriegerische Zeit hinweisen, in der die dazu im Kontrast stehenden spirituellen
Gesänge der Mönche stehen. Bereits das zweite Stück der
CD weist auf den Beginn der Mehrstimmigkeit hin. Ein Melodiefragment Guillaume
de Machauts wird aufgegriffen und mit modernen Rhythmen unterlegt, womit
auf die einzigartige Stellung des Komponisten in der Musikgeschichte hingewiesen
wird. Im weiteren Verlauf schließen sich mehrere gregorianische
Choräle an, die unterschiedlich interpretiert, verzerrt, verkürzt,
verlängert, verdoppelt, fragmentiert, rezitiert zeigen, wie zeitlos
diese Musik im Grunde ist. Moderne Keyboardsounds und teilweise rhythmische
Untermalungen dienen nicht der Unterhaltung und Entspannung, sondern einerseits
der Konzentration auf das Wesentliche, andererseits der Horizonterweiterung
des Hörers, sowie einem zeitlosen Diskurs.
CD in Vorbereitung.
2007
Oster-Oratorium
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Überarbeitete 2. Fassung mit alternativem
Ende, für Chor, Orchester und Solisten
Vor allem in der Instrumentierung habe ich das Werk überarbeitet
und einen alternativen Schluß kreiert, der anders als das ursprüngliche
Ende ausgelassen und ekstatisch wirkt. Der künstlerische Leiter kann
nun entscheiden, welches Ende er für eine Aufführung auswählen
möchte. Beide Finales stehen gleichberechtigt nebeneinander. Die
überarbeitete Fassung mit alternativem Ende 1 wurde zuletzt aufgeführt
am Ostermontag 2008 in St. Gumbertus Ansbach unter der Leitung von Michael
Waldenmayer. Nähere und ausführliche Informationen zum Werk
und den Aufführungen auf der extra für dieses Stück eingerichteten
Homepage www.osteroratorium.de.
Noten erhältlich.
Aus dem Vorwort zur Partitur:
Im Jahr 2001 trat Peter W. Plock an mich
heran mit der Bitte, seine Text zu vertonen. Die erste Fassung des Osteroratoriums
entstand zwischen 2001 und 2002. Die zentrale Person des Oratoriums ist
Maria Magdalena. Sie wird als Trauernde und Unglückliche dargestellt,
aber auch als Zweifelnde und Grübelnde, die erst durch die Begegnung
mit dem auferstandenen Jesus in ihrem Leben wieder einen Sinn findet.
Wie in einem Oratorium üblich wechseln sich Choräle, Rezitative,
Chöre und Soloarien ab.
Die Annäherung an das Unfassbare der Auferstehung Jesu habe ich durch
eine musikalische Entwicklung verdeutlicht. Im ersten Teil des Werkes
dominieren harmonisch einfache Stücke. Mit dem voranschreitenden
Erkennen des Mysteriums der Auferstehung durch Maria von Magdala wird
die Musik in ihrer Tonsprache, in Form und Ausdruck entrückter und
weltfremder.
Die Tonsprache reizt die Dur- und Molltonarten aus, durchbricht sie aber
auch (z.B. kirchentonal). Eine Gesamt-Tonart gibt es nicht, aber ein Leitmotiv
(das Jesusmotiv) und der Ton G, der den Bezug zu Gott darstellt, durchziehen
das Werk. Das Jesusmotiv soll eine klangliche Umsetzung des Namen Jesus
sein und erklingt als Leitmotiv in fast allen Nummern des Oratoriums.
Damit ist auch Jesus in allen Teilen präsent.
Am Ende verklingt das Werk „(...) wie eine staunend leise Beschwörung
des Unfassbaren, ein entrücktes Verklingen, archaisierend, mystisch
– als sollte es der klingende Vorschein einer anderen Welt sein“
(Fränkische Landeszeitung 18. April 2003). Es soll ein Anstoß
an die Menschen sein, sich mit dieser Thematik immer neu auseinander zu
setzen. Der Glaube an die Auferstehung wird nicht in Frage gestellt, als
Mysterium des christlichen Glaubens bleibt sie jedoch bestehen. Im Frühjahr
2007 habe ich diese Fassung revidiert und enthält nun v.a. im ersten
Teil des Oratoriums einige überarbeitete Stellen. Die Coda am Ende
des Halleluja-Chores entstand auf die Bitte Peter Plocks hin, dem Werk
einen finalen Jubelchor anzuhängen. Theologische Diskussionen gingen
dieser massgeblichen Änderung voraus.
Um die ursprüngliche Struktur des Werkes nicht zu sprengen, habe
ich das neue Finale als überirdischen Jubel konzipiert, der aus dem
ersten Schluß hervorbricht. Dieses neue Halleluja setzt sich bewußt
vom protestantischen Jubel im Chor Nummer 9 oder dem ethnisch anghauchten,
minimalistisch – exstatischen Jubel im Chor Nummer 13 ab.
Da beide Enden gleichberechtigt zur Verfügung stehen, bleibt es dem
Dirigenten überlassen, welchen der beiden Schlüsse er auswählt.
Das Osteroratorium ist in stillem Gedenken meinem Vater Ernst Ungerer
(1936–2003) gewidmet.
The Rose

für 8stimmigen gem. Chor a capella, Arrangement
des Liedes von Amanda McBroom
Komponiert für den Amadeuschor Neuendettelsau, der das aufwendige
Arrangement nach einem Lied von Amanda McBroom auch uraufführte und
im Frühjahr 2008 auf CD einspielte (Amerikanische Chormusik / Werke
von Ives, Barber, Copland, Whitacre, Lauridsen, Hogan, Ungerer u.a. /
erschienen bei ARS Produktion

). Noten
auch als 4-5stimmiger Satz) erhältlich.
Auszug aus dem Booklet der CD: (...) Amanda McBrooms
einfühlsames und poetisches Lied „The Rose“ ist das bekannteste
Lied der Songwriterin, das durch die Interpretation Bette Midlers im gleichnamigen
Film von 1978 bekannt wurde. Heute gehört es neben einigen wenigen
anderen Liedern zu den meist interpretierten amerikanischen Balladen und
ist auf dieser SACD – interpretiert vom amadeus-chor – als
persönliche Zugabe gedacht. Uwe Ungerer (Chorleitungs-Assistent von
Nicol Matt und deutscher Komponist) arrangierte die amerikanische Ballade
für den amadeus-chor. Dabei reizte ihn die Gratwanderung zwischen
simpler Popmusik und einem nicht allzu gekünstelten, artifiziellen
Satz. (...)
Scherzo für Streichquartett
Hunderttausendmal für Männerchor und
Klavier, Arrangement des bekannten Comedian Harmonists-Schlagers
Noten
erhältlich.
Blumentopf für Männerchor und Klavier,
Arrangement des bekannten Comedian Harmonists-Schlagers
Noten
erhältlich.
Ich will dir einen Engel schenken für gem.
Chor und Klavier
Das wunderschöne Gedicht von Christa Spilling-Nöker inspirierte
mich zu dieser Vertonung, die einerseits liedhaft, jedoch ungewöhnlich
durch seinen 3-Halbe-Takt erscheint, während die Klavierbegleitung
durch ununterbrochene Achtel-Arpeggien ein immerwährendes Dahinschweben
suggeriert. Noten
erhältlich.

