Start : Komposition : Vollständiges, chronologisches Werkverzeichnis : Hinweise
–1985 | –1987 | –1989 | –1991 | –1993 | –1996 | –1999 | –2002 | –2006 | –2008

2007 bis 2008

2008

Allegro furioso für Streichquartett

Traum-Theater, Musical in zwei Akten, nv Icon Homepage
Mein viertes Musical, das ich für meinen Kinder- und Jugendchor Mainstockheim komponierte und im Herbst 2009 uraufgeführt wird. Aktuelle Infos rund um den Kinder- und Jugendchor Mainstockheim und um die bisherigen und aktuellen Musical-Produktionen gibt es auf der Homepage des Kinder- und Jugendchores Mainstockheim. Noten in Vorbereitung.

Der Fluss des Lebens für gem. Chor, Arrangement des Carly Simon-Hits
Der Carly Simon-Hit aus den 80ern nocheinmal neu aufgelegt, mit neuem, deutschen Text von Ferdinand Schneid.
Noten erhältlich.

Keine wie du für Männerchor und Klavier, Arrangement des Originaltitels von Leith Al-Deen
Noten erhältlich.

Ich hab ka Lust für Männerchor und Klavier, Arrangement des Originaltitels von Georg Kreisler Noten erhältlich.

Das Gregorianik Experiment Icon Hörbeispiel
Studioproduktion für 6 Männerstimmen, 2 Frauenstimmen und Keyboards
Aufnahme, Mischung, Arrangements und Konzept: Uwe Ungerer
Mitwirkende: Christian Schmidt, Chalid Hasan, Tilman Horsinka, Maximilian Dressler, Julian Otte, Uwe Ungerer, Franziska Rehm, Emilia Schmucker.
Gregorianik auf CD – das Geschäft mit derartigen Tonträgern läuft besser denn je. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass auch ich mich diesem Thema annähern wollte. Umgesetzt wurde dieses außergewöhnliche Projekt, nachdem ich zusammen mit einigen Schülern der Freien Waldorfschule Würzburg einen gregorianischen Choral während eines Schulkonzertes vorgeführt hatte. Wir wollten mehr daraus machen. Ich entwickelte ein Konzept zur Umsetzung unserer Ideen und schließlich trafen wir uns zwischen März und August 2008 zu mehreren Studiosessions, um einige Choräle aufzunehmen, neu zu interpretieren und v.a. unsere Ideen zu verwirklichen. Die CD beginnt mit einem der berühmtesten Lieder des ausgehenden Mittelalters: L´homme arme. Dieses Lied steht zu Beginn der CD und soll auf die weltliche und kriegerische Zeit hinweisen, in der die dazu im Kontrast stehenden spirituellen Gesänge der Mönche stehen. Bereits das zweite Stück der CD weist auf den Beginn der Mehrstimmigkeit hin. Ein Melodiefragment Guillaume de Machauts wird aufgegriffen und mit modernen Rhythmen unterlegt, womit auf die einzigartige Stellung des Komponisten in der Musikgeschichte hingewiesen wird. Im weiteren Verlauf schließen sich mehrere gregorianische Choräle an, die unterschiedlich interpretiert, verzerrt, verkürzt, verlängert, verdoppelt, fragmentiert, rezitiert zeigen, wie zeitlos diese Musik im Grunde ist. Moderne Keyboardsounds und teilweise rhythmische Untermalungen dienen nicht der Unterhaltung und Entspannung, sondern einerseits der Konzentration auf das Wesentliche, andererseits der Horizonterweiterung des Hörers, sowie einem zeitlosen Diskurs.
CD in Vorbereitung.

2007

Oster-Oratorium Icon Hörbeispiel Icon Hörbeispiel Icon Hörbeispiel Icon Homepage
Überarbeitete 2. Fassung mit alternativem Ende, für Chor, Orchester und Solisten
Vor allem in der Instrumentierung habe ich das Werk überarbeitet und einen alternativen Schluß kreiert, der anders als das ursprüngliche Ende ausgelassen und ekstatisch wirkt. Der künstlerische Leiter kann nun entscheiden, welches Ende er für eine Aufführung auswählen möchte. Beide Finales stehen gleichberechtigt nebeneinander. Die überarbeitete Fassung mit alternativem Ende 1 wurde zuletzt aufgeführt am Ostermontag 2008 in St. Gumbertus Ansbach unter der Leitung von Michael Waldenmayer. Nähere und ausführliche Informationen zum Werk und den Aufführungen auf der extra für dieses Stück eingerichteten Homepage www.osteroratorium.de.
Noten erhältlich.
Aus dem Vorwort zur Partitur:
Im Jahr 2001 trat Peter W. Plock an mich heran mit der Bitte, seine Text zu vertonen. Die erste Fassung des Osteroratoriums entstand zwischen 2001 und 2002. Die zentrale Person des Oratoriums ist Maria Magdalena. Sie wird als Trauernde und Unglückliche dargestellt, aber auch als Zweifelnde und Grübelnde, die erst durch die Begegnung mit dem auferstandenen Jesus in ihrem Leben wieder einen Sinn findet.
Wie in einem Oratorium üblich wechseln sich Choräle, Rezitative, Chöre und Soloarien ab.
Die Annäherung an das Unfassbare der Auferstehung Jesu habe ich durch eine musikalische Entwicklung verdeutlicht. Im ersten Teil des Werkes dominieren harmonisch einfache Stücke. Mit dem voranschreitenden Erkennen des Mysteriums der Auferstehung durch Maria von Magdala wird die Musik in ihrer Tonsprache, in Form und Ausdruck entrückter und weltfremder.
Die Tonsprache reizt die Dur- und Molltonarten aus, durchbricht sie aber auch (z.B. kirchentonal). Eine Gesamt-Tonart gibt es nicht, aber ein Leitmotiv (das Jesusmotiv) und der Ton G, der den Bezug zu Gott darstellt, durchziehen das Werk. Das Jesusmotiv soll eine klangliche Umsetzung des Namen Jesus sein und erklingt als Leitmotiv in fast allen Nummern des Oratoriums. Damit ist auch Jesus in allen Teilen präsent.
Am Ende verklingt das Werk „(...) wie eine staunend leise Beschwörung des Unfassbaren, ein entrücktes Verklingen, archaisierend, mystisch – als sollte es der klingende Vorschein einer anderen Welt sein“ (Fränkische Landeszeitung 18. April 2003). Es soll ein Anstoß an die Menschen sein, sich mit dieser Thematik immer neu auseinander zu setzen. Der Glaube an die Auferstehung wird nicht in Frage gestellt, als Mysterium des christlichen Glaubens bleibt sie jedoch bestehen. Im Frühjahr 2007 habe ich diese Fassung revidiert und enthält nun v.a. im ersten Teil des Oratoriums einige überarbeitete Stellen. Die Coda am Ende des Halleluja-Chores entstand auf die Bitte Peter Plocks hin, dem Werk einen finalen Jubelchor anzuhängen. Theologische Diskussionen gingen dieser massgeblichen Änderung voraus.
Um die ursprüngliche Struktur des Werkes nicht zu sprengen, habe ich das neue Finale als überirdischen Jubel konzipiert, der aus dem ersten Schluß hervorbricht. Dieses neue Halleluja setzt sich bewußt vom protestantischen Jubel im Chor Nummer 9 oder dem ethnisch anghauchten, minimalistisch – exstatischen Jubel im Chor Nummer 13 ab.
Da beide Enden gleichberechtigt zur Verfügung stehen, bleibt es dem Dirigenten überlassen, welchen der beiden Schlüsse er auswählt.
Das Osteroratorium ist in stillem Gedenken meinem Vater Ernst Ungerer (1936–2003) gewidmet.

The Rose Icon Hörbeispiel Icon Homepage Icon Homepage
für 8stimmigen gem. Chor a capella, Arrangement des Liedes von Amanda McBroom
Komponiert für den Amadeuschor Neuendettelsau, der das aufwendige Arrangement nach einem Lied von Amanda McBroom auch uraufführte und im Frühjahr 2008 auf CD einspielte (Amerikanische Chormusik / Werke von Ives, Barber, Copland, Whitacre, Lauridsen, Hogan, Ungerer u.a. / erschienen bei ARS Produktion Icon Homepage
).
Noten auch als 4-5stimmiger Satz) erhältlich.
Auszug aus dem Booklet der CD: (...) Amanda McBrooms einfühlsames und poetisches Lied „The Rose“ ist das bekannteste Lied der Songwriterin, das durch die Interpretation Bette Midlers im gleichnamigen Film von 1978 bekannt wurde. Heute gehört es neben einigen wenigen anderen Liedern zu den meist interpretierten amerikanischen Balladen und ist auf dieser SACD – interpretiert vom amadeus-chor – als persönliche Zugabe gedacht. Uwe Ungerer (Chorleitungs-Assistent von Nicol Matt und deutscher Komponist) arrangierte die amerikanische Ballade für den amadeus-chor. Dabei reizte ihn die Gratwanderung zwischen simpler Popmusik und einem nicht allzu gekünstelten, artifiziellen Satz. (...)

Scherzo für Streichquartett

Hunderttausendmal für Männerchor und Klavier, Arrangement des bekannten Comedian Harmonists-Schlagers
Noten erhältlich.

Blumentopf für Männerchor und Klavier, Arrangement des bekannten Comedian Harmonists-Schlagers
Noten erhältlich.

Ich will dir einen Engel schenken für gem. Chor und Klavier
Das wunderschöne Gedicht von Christa Spilling-Nöker inspirierte mich zu dieser Vertonung, die einerseits liedhaft, jedoch ungewöhnlich durch seinen 3-Halbe-Takt erscheint, während die Klavierbegleitung durch ununterbrochene Achtel-Arpeggien ein immerwährendes Dahinschweben suggeriert.
Noten erhältlich.

Startseite | Impressum | Kontakt